Beim ersten Telefondate sind Spaß und Sympathie gefragt

München,Köln, 18. April 2013 – Ein Klick, ein Flirt und schließlich das erste Telefonat: Meist ist das Herzklopfen davor fast so groß wie vor dem ersten richtigen Treffen. Doch worauf achten Singles bei ihrem Telefondate? Das Partnerportal FriendScout24 und der Marken-Telekommunikations-Discounter congstar wollten es genau wissen und haben rund 4.500 Singles befragt. Fazit: Da wird geflirtet, was das Zeug hält – und auch viel geflunkert.

Das „klassische“ Festnetz spielt beim ersten Telefonflirt eine untergeordnete Rolle. 83 Prozent aller Befragten geben nach dem ersten Kennenlernen lieber die Handy- als die Festnetznummer an. Besonders bei den 18- bis 35- Jährigen steht bei mehr als 90 Prozent das Handy deutlich höher im Kurs.

Traditionell ruft der Mann die Frau an. Von wegen! Dieser klassischen Ansicht stimmt lediglich jeder dritte Single zu. 45 Prozent sind der Meinung, dass es heute keine feste Regel mehr gibt, wer zuerst zum Hörer greift. Jeder Fünfte sieht die Sache pragmatisch und meint: „Wer eine Flatrate hat, soll anrufen – egal, ob Mann oder Frau“. Allerdings unterscheiden sich die Erwartungen der Geschlechter deutlich: Während 54 Prozent der Männer der Meinung sind, dass es egal sei, wer nun wen anruft, bestehen immerhin doch 38 Prozent der Frauen darauf, dass der Mann als Erstes zum Hörer greift. Anders als vielleicht erwartet, gilt die Maxime: Je älter die Befragten, desto weniger verlangen sie nach dem traditionellen Rollenmuster. Während 43 Prozent der 18- bis 25-Jährigen beim ersten Telefonat den Mann in der aktiven Rolle sehen, sind es bei den 41- bis 50-Jährigen nur noch 23 Prozent.

Spaß beim Telefonieren steht bei Deutschlands Singles ganz oben

Worauf achten Deutschlands Singles am meisten, wenn es zum ersten Gespräch kommt? Ganz vorne steht schlichtweg der Spaß – so 82 Prozent der Befragten. Ob er oder sie sympathisch wirkt, ist 77 Prozent wichtig. Soweit die einhellige Meinung der Geschlechter. Allerdings hören 73 Prozent der Frauen beim ersten Telefonat genau hin, ob er sich sprachlich gewandt ausdrückt. Männer spitzen hingegen die Ohren, wenn ihre Stimme besonders attraktiv klingt. Und worüber unterhalten sich die Singles? Ganz vorne liegen persönliche Wertvorstellungen (43 Prozent), der Wunsch nach einer festen Bindung (41 Prozent) und gemeinsame Hobbies (27 Prozent). Immerhin jeder zehnte männliche Single versucht bereits im ersten Telefonat herauszufinden, ob die Frau bereit für ein erotisches Abenteuer ist. Ein Kriterium, das dann nur für schlappe drei Prozent der Frauen eine Rolle spielt.

Natürlich können Singles beim ersten Telefondate nicht nur Pluspunkte sammeln. Ganz oben auf der No-Go-Liste: Das Gespräch stockt oder ist langweilig (77 Prozent), der Telefonpartner ist unkonzentriert und vergisst, was man schon erzählt hat (65 Prozent), und er oder sie redet nur von sich (60 Prozent). Besonders Frauen nehmen es in diesen Punkten ganz genau. Vorsichtig sollten Männer auch bei allzu privaten Fragen sein.

72 Prozent der Frauen denken sofort ans Auflegen, wenn er nach schlüpfrigen Details fragt oder ihr verbal zu nahe tritt – dagegen nur 35 Prozent der Männer. Für rund ein Fünftel aller Befragten ist ein schlechter Handy-Empfang ein absolutes „No-Go“ beim Telefondate. Hier sind sich sowohl Frauen als auch Männer einig.

Beim Telefonflirt setzen Singles vor allem auf den Zauber der eigenen Stimme (44 Prozent). Jede zweite Frau bezirzt außerdem gezielt mit ihrem Lachen. Männer hingegen setzen lieber auf charmante Komplimente (35 Prozent). Knapp ein Drittel der Befragten verfolgt die Taktik, den Gesprächspartner am Telefon zu necken. Jeder Zehnte möchte durch häufiges Nachfragen oder ausweichende Antworten die Spannung steigern.

Scheinbar ist beim Telefonflirt alles erlaubt: Ganze 60 Prozent der Befragten geben zu, sich zumindest hin und wieder mit einer Flunkerei zu behelfen. Sogar jeder Zweite hat schon einmal gelogen, um ein Gespräch zu beenden. Frauen schwindeln außerdem vor allem, wenn ihnen eine Frage zu intim ist (31 Prozent). Männer hingegen flunkern eher, um dem Gegenüber ein gutes Gefühl zu vermitteln.

Für den Fall, dass ein Telefondate mal nicht so klappt, haben congstar und FriendScout24 einen echten Flirtexperten um Tipps gebeten. Der Verführungskünstler Mateo von Royal Flush Seduction rät: „Wenn Ihr Gesprächspartner sich zu wenig im Gespräch engagiert, versuchen Sie nicht, sich noch mehr ins Zeug zu legen. Besser, Sie necken Ihr Gegenüber und sorgen für eine lockere humorvolle Stimmung. Sie werden überrascht sein, wie schnell sich dadurch die Stimmung ins Positive verändert.“

Ein erfolgreiches Telefondate dauert im Schnitt 30 Minuten

Bei der Bewertung, ob ein Telefonat nun ein Erfolg war oder nicht, sind sich die Geschlechter einig: 39 Prozent bewerten das erste Gespräch dann als erfolgreich, wenn es länger als 30 Minuten gedauert hat. Jeder Dritte sieht die fernmündliche Flirtmission bereits als erfüllt, wenn er sein Gegenüber mindestens zehn Minuten in der Leitung halten konnte. Immerhin 14 Prozent wollen das Prädikat „erfolgreiches Telefonat“ aber erst nach einem rund einstündigen Gespräch vergeben.

Da ist eine Flatrate genau das Richtige, um die Telefon- und SMS-Kosten im Auge zu behalten. Dies bestätigen 44 Prozent der sowohl männlichen als auch weiblichen Befragten. Hohe Kosten sind für sie kein Thema – sie nutzen bereits alle Vorteile einer Flatrate.

Die kompletten Studienergebnisse senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu. Schicken Sie dazu eine E-Mail an: marion.modes@friendscout24.de.

Im Anhang finden Sie eine Grafik mit den Kernergebnissen der Studie zur freien Verwendung.

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