Geld oder Liebe – was zählt in der Wirtschaftskrise?

München, 8. April 2009 – Geld oder Liebe, Magie oder Moneten – was ist heute wichtiger? FriendScout24, Deutschlands Partnerbörse Nr. 1, hat in einer Umfrage rund 1.500 Singles zu diesem Thema befragt. Das Ergebnis: trotz Krise regiert nicht nur Geld die Welt.

Millionär oder Durchschnittsverdiener – wo setzen wir Prioritäten?

Die große Liebe zu finden, ist oft gar nicht so leicht. Doch welche Rolle spielt der finanzielle Hintergrund bei unserer Partnerwahl? Bei der Entscheidung zwischen liebevollem Durchschnittsverdiener, mäßig attraktivem Schlossbesitzer und sexy Arbeitslosem sind sich die Damen einig: Der Traumpartner punktet nicht durch das ganz große Geld. Klarer Frauen-Favorit ist – mit rund 90 Prozent – der liebevolle Durchschnittsverdiener. Auch 70 Prozent der Männer entscheiden sich für die Kandidatin mit durchschnittlichem Gehalt. Doch das Aussehen spielt für Männer eine wichtige Rolle: knapp 30 Prozent – im Gegensatz zu vier Prozent beim weiblichen Geschlecht – würden die sexy Arbeitslose vorziehen.

Geht es ums erste Date, sind sich Männer und Frauen einig: Über 70 Prozent der
Umfrageteilnehmer bevorzugen ein romantisches Picknick im Park – vor dem Treffen im angesagten Szenerestaurant oder dem Kreativ-Date in der Würstelbude. Purer Luxus dagegen konnte kaum jemanden überzeugen. Nur acht Prozent der befragten Singles würden sich für ein Luxus-Dinner entscheiden.

Nur Bares ist Wahres, oder: Wie wichtig ist privates Glück in der Krise?

Lediglich für vier Prozent der befragten Singles ist die aktuelle Krise ein Grund, sich verstärkt auf die Karriere zu konzentrieren und Liebesfragen hinten anzustellen. Die Mehrheit der Befragten (65 Prozent) lässt sich nicht von der Finanzkrise verunsichern: Männer wie Frauen erklärten, dass für sie privates Glück an erster Stelle steht, egal wie die Wirtschaftslage aussieht. Dass Beziehungen in wirtschaftlich kritischen Zeiten Halt geben, kann auch Prof. Dr. Hassebrauck bestätigen. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Sozialpsychologie an der Universität Wuppertal und FriendScout24 Beziehungs-Experte. Laut seinen Forschungen kann eine finanzielle oder berufliche Krise einem Pärchen aber auch zum Verhängnis werden. „Die Bereitschaft zum Fremdgehen ist bei Frauen, deren Männer arbeitslos geworden sind, größer als bei Frauen berufstätiger Männer“, so der Beziehungs-Experte.

Das Glück liegt auf der Straße

Fänden die befragten Singles ein zwei Euro Stück auf der Straße, würden knapp über 70 Prozent der Frauen und 53 Prozent der Männer die Münze erst einmal einstecken – ganz nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“. Doch sollte man die romantische Ader männlicher Singles nicht unterschätzen: Gut 20 Prozent der befragten Männer gaben an, das Geld in eine kleine Aufmerksamkeit für ihren aktuellen Flirt zu investieren. Dagegen würden nur knapp über 5 Prozent der Frauen so selbstlos handeln. „Eine pauschale Aussage auf die Frage ob die Wirtschaftskrise „Beziehungsförderer“ oder „Beziehungskiller“ ist, gibt es nicht, so Prof. Dr. Hassebrauck. „Sorgen um Finanzen und Arbeitsplatz können zu einer Beziehungskrise führen, doch eine stabile Partnerschaft in unsicheren Zeiten kann auch Schutz und Verlässlichkeit bedeuten.“ Die Studie von FriendScout24 zeigt: Geld in der Liebe ist zwar wichtig, aber nicht alles entscheidend. Weder bei der Partnerwahl, noch beim ersten Date wird der finanzielle Aspekt überbewertet. Beruhigend zu wissen, dass die große Mehrheit der deutschen Singles Liebe und privates Glück nicht nur in Krisenzeiten schätzen, sondern grundsätzlich an erste Stelle setzen.

Zum Hintergrund der Umfrage

Über einen Zeitraum von zwei Wochen befragte Deutschlands Partnerbörse Nr. 1 seine Mitglieder. Auf FriendScout24.de stellte das Unternehmen vier Fragen rund um das Thema „Liebe in Krisenzeiten“. Die Ergebnisse wurden geschlechterspezifisch ausgewertet. Insgesamt nahmen knapp 1.500 Singles an der Befragung teil.

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Kontakt

Dr. Judith Pöverlein
Dr. Judith Pöverlein - PR Manager
j.poeverlein@meetic-corp.com





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