Liebe geht durch die Ohren

Umfrage Musik und Partnerschaft

Online flirten mit Musik wird immer beliebter / Der gleiche Musikgeschmack verbindet, der falsche trennt / „Barbie Girl“ peinlichster Song für Singles

München, 15. Februar 2018 – Wenn man Postkartensprüchen trauen kann, ist Musik die Sprache des Herzens. Und tatsächlich kann man mit dem passenden Song sehr viel richtig machen in der Liebe, bei einigen potenziellen Partnern aber auch alles falsch. Das zumindest legt eine aktuelle Umfrage unter rund 3.000 Singles von LoveScout24 nahe, Deutschlands Datingportal Nr. 1. Für über 40 Prozent sagt ein guter Song demnach tatsächlich mehr als 1.000 Worte. Auf der anderen Seite steht für 15 Prozent fest, dass sie sich nicht mit einem Partner treffen würden, der den eigenen Musikgeschmack nicht teilt. Tipp: Auf keinen Fall sollte man am ersten Abend „Barbie Girl“ von Aqua oder „Durch den Monsun“ von Tokio Hotel auflegen.

Bei LoveScout24 flirten Singles nicht mehr nur durch Textnachrichten. Seit Ende vergangenen Jahres können Mitglieder über die App auch Songs verschicken. Der neue Service kommt gut an: 44 Prozent sind der Meinung, dass ein Song mehr sagt als 1.000 Worte. Ein Viertel (26 Prozent) glaubt sogar: Wenn wir die gleiche Musik mögen, ist die Chance hoch, dass wir zueinander passen – ich würde mich mit der Person treffen. Vor allem Männer sind dieser Meinung: 29 Prozent würden sich treffen, wenn die musikalische Wellenlinie stimmt, aber nur 19 Prozent der Frauen. Lediglich drei Prozent interessieren sich nicht für Musik und sehen in passenden Songs somit keinen Aussagewert. Und für zwei Prozent ist der gleiche Musikgeschmack sogar kontraproduktiv. Sie sind der Meinung, das sei langweilig – Gegensätze zögen sich an.

Drei Viertel ertragen Gedudel für die Liebe

Doch was tun, wenn man einen tollen potenziellen Partner kennengelernt hat und dann feststellt, dass es mit dem Musikgeschmack so gar nicht passt? Die große Mehrheit (73 Prozent) sieht es pragmatisch und ist bereit, das schreckliche Gedudel des anderen zu akzeptieren, wenn sonst alles passt. Zwölf Prozent ergreifen erzieherische Maßnahmen und versuchen, die neue Liebe vom eigenen Geschmack zu überzeugen. Doch 15 Prozent wollen weder diskutieren noch bekehren. Sie sagen: Ich würde mich nicht mit jemandem treffen, der Musik hört, die ich nicht leiden kann. Vor allem Frauen sind hier konsequent: 20 Prozent sagen leise, aber bestimmt Servus, wenn er die falschen Songs bevorzugt (Männer: 13 Prozent)

Beim ersten Sex muss die Playlist stimmen

Nicht immer ist schon vor dem ersten Treffen klar, wer welche Musik liebt. Was also, wenn man das erste Mal beim anderen zuhause ist und er oder sie gerade dann die falsche Scheibe in den CD-Player schiebt, als es beginnt, leidenschaftlich zu werden? Hier ist den deutschen Singles nicht zum Spaßen zumute. 37 Prozent sagen klipp und klar: Beim ersten Sex muss alles stimmen, also sollte man reden und gemeinsam eine Playlist zusammenstellen – erst dann kann es zwischen den Laken weitergehen. Bei neun Prozent ist schon alles zu spät, wenn die Musik nicht den Nerv trifft, zumindest für den aktuellen Abend läuft nichts mehr für sie. Weitere fünf Prozent fühlen sich sogar persönlich gedemütigt. Sie sagen: Wer auf meinen persönlichen Musikgeschmack keine Rücksicht nimmt, der hat keine zweite Nacht verdient! Immerhin jeder Vierte (25 Prozent) gibt sich versöhnlich und handelt nach dem Motto: Zuerst vernasche ich mein Date, danach können wir über die Musik reden. Vor allem Männer lassen in diesem Sinne Fünfe gerade sein: 29 Prozent wollen sich zunächst auf den Sex konzentrieren, aber nur 18 Prozent der Frauen.

Vor allem Männer flüchten vor Tokio Hotel

Männer, die es nicht vermasseln wollen, sollten auf keinen Fall „Barbie Girl“ von Aqua auflegen – mehr als jede dritte Singlefrau (36 Prozent) findet diesen Song einfach nur peinlich (Männer: 29 Prozent). Den Herren stellt es hingegen die Nackenhaare auf, wenn sie „Durch den Monsun“ von Tokio Hotel ertragen müssen: 30 Prozent lehnen diesen Song ab und auch bei 18 Prozent der Damen kommt er nicht gut an. Ebenfalls nicht zu empfehlen sind: „Emanuela“ von Fettes Brot (zwölf Prozent der Singles finden den Song peinlich) und „How deep is you love“ von Take That, den acht Prozent ablehnen.

I’m a Barbie Girl …: Die Top 8 der peinlichsten Songs

Frage: Welcher dieser Songs ist besonders peinlich?

Gesamt Frauen Männer
1. Barbie Girl von Aque
31 % 36 % 29 %
2. Durch den Monsun von Tokio Hotel 26 % 18 % 30 %
3. Emanuela von Fettes Brot 12 % 14 % 11 %
4. Oups I did it again von Britney Spears 8 % 10 % 7 %
5. How deep is your Love von Take That 8 % 8 % 8 %
6. I want it that way von Backstreet Boys 6 % 3 % 7 %
7. Wannabe von Spice Girls
5 % 5 % 5 %
8. U can’t touch this von MC Hammer
4 % 6 % 4 %
Quelle: www.lovescout24.de / Basis: 3.123 befragte Singles von LoveScout24

Über LoveScout24

LoveScout24 ist Deutschlands Datingportal Nr. 1. Als Innovationstreiber ist LoveScout24 im Web, mobil, auf dem Tablet und auf der Smartwatch verfügbar. Der Service hat sich nachhaltig als glaubwürdige Marke im Online-Dating-Markt etabliert, verbunden mit der konsequenten Verpflichtung zu Integrität und Seriosität. 2016 schnitt das Datingportal als Testsieger bei Stiftung Warentest mit einer Note von 1,8 als bester getesteter Service ab.

fischer_photostudio/iStock/GettyImagesPlus

Download

Share

Kontakt

Dr. Judith Pöverlein
Dr. Judith Pöverlein - PR Manager
j.poeverlein@meetic-corp.com





Bitte lasse dieses Feld leer.


erlaubte Dateitypen: jpg, png, pdf - nicht größer als 5MB


x Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website erklären Sie Ihr Einverständnis mit der Nutzung von Cookies für die Erstellung von Traffic-Statistiken und das Angebot von Diensten und Werbung, die an Ihre Interessen angepasst sind. Mehr erfahren