Moderne Arbeitswelt schuld an Single-Haushalten

München, 23. Oktober 2012 – Deutschland ist das Land der Singles. Immer mehr Menschen leben hierzulande allein, hat das statistische Bundesamt vor kurzem ermittelt. FriendScout24, Deutschlands Partnerportal Nr. 1, hat jetzt die Gründe dazu im Rahmen einer Partnerschafts-Studie erforscht. Demnach sind vor allem die moderne Arbeitswelt und die geforderte Flexibilität schuld an der Entwicklung. Davon sind rund 28 Prozent der Deutschen überzeugt. Weitere 27 Prozent sind der Meinung, dass die Menschen heute lieber glücklich alleine leben, als an einer mittelmäßigen Beziehung festzuhalten. Basis der Studie ist eine repräsentative Umfrage unter 1.079 Teilnehmern durch das Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag von FriendScout24.

Jeder vierte Deutsche glaubt demnach, dass Partnerschaft und Familiengründung generell an Wert verloren haben. Und 17,4 Prozent sind der Überzeugung, dass die Menschen kompromissloser geworden sind und deshalb keinen Partner finden. Dennoch leben viele Deutsche nach wie vor in festen Beziehungen. Ein Drittel ist laut FriendScout24-Partnerschafts-Studie sogar noch mit dem ersten Partner zusammen, bei den über 60-Jährigen sind es sogar 47,6 Prozent. Besonders beständig sind die Beamten: Rund zwei Drittel sind immer noch mit ihrer ersten großen Liebe vereint.

Beziehungen scheitern an Unterschiedlichkeit der Partner

Beziehungen von Beamten scheitern auch so gut wie nie durch einen Seitensprung. Nur 2,6 Prozent geben einen solchen als Trennungsgrund für eine missglückte Beziehung an. Anders Selbstständige und Freiberufler: Bei jedem Zehnten ist die letzte Beziehung an einem Seitensprung gescheitert. Damit liegen die Freischaffenden deutlich über dem Schnitt: Nur bei 5,6 Prozent der Deutschen war eine Affäre oder ein Seitensprung schuld am Ende der Beziehung. Die Top-Beziehungskiller waren stattdessen die Unterschiedlichkeit der Partner (18 Prozent) und eine neue Liebe (7,6 Prozent). Uneinigkeit bei der Lebensplanung  führte bei 5,3 Prozent zum Beziehungsaus.

Die Jüngeren wollen Sex, die Älteren Hilfe im Alltag

Doch welche Faktoren sind aus Sicht der Deutschen wichtig für eine langfristige Partnerschaft? Ganz oben sehen rund 29 Prozent einen guten Umgang mit Konflikten und Kompromissbereitschaft. Geteilte Werte und Interessen liegen mit 27 Prozent auf dem zweiten Platz. Frauen sehen diesen Punkt sogar als den Wichtigsten an: Für 29,5 ist der Gleichklang bei Werten und Interessen der ausschlaggebende Faktor (Männer: 24,2 Prozent). Die Bereitschaft, gegenseitig Freiräume zu lassen, ist hingegen für 15,7 Prozent der Befragten am wichtigsten.

Gegenseitige Anziehungskraft und ein gutes Sexleben sind für rund 12 Prozent der Deutschen Kriterium Nummer Eins, wenn es um eine langfristige Partnerschaft geht. Allerdings hat Sexualität für die Jüngeren einen deutlich höheren Stellenwert und nimmt mit dem Alter stetig ab. So geben 20,1 Prozent der 14- bis 29-Jährigen an, dass guter Sex für sie in einer langfristigen Beziehung das wichtigste Kriterium ist. Bei den 30 bis 39 Jahre alten Deutschen sind es immerhin noch 19,6 Prozent. Ab 40 nimmt die Bedeutung des Sexlebens deutlich ab: Nur noch 12,6 Prozent der 40- bis 49-Jährigen sehen es als das wichtigste Kriterium. Ab 60 Jahren sind es nur 3,8 Prozent. Für jeden vierten 60-Jährigen ist hingegen die gegenseitige Hilfestellung im Alltag von größter Bedeutung in einer langfristigen Partnerschaft. Bei den Berufsgruppen messen Arbeiter dem Thema Sex mit 18,1 Prozent die höchste Bedeutung zu. Am anderen Ende der Skala: Die Beamten (3,2 Prozent).

Martina Bruder, Geschäftsführerin bei FriendScout24: „Die Ähnlichkeit bei Werten und Interessen ist eines der zentralen Erfolgskriterien für eine langfristige Partnerschaft. Nur ist es oft schwierig, dem passenden Partner im persönlichen Umfeld zu begegnen. Hier hilft das Internet: Aufgrund der großen Anzahl und Vielfalt an Partnersuchenden besteht im Netz die größte Chance, den geeigneten Partner zu finden. Nur das Verlieben, das geschieht nach wie vor außerhalb des Internets.“

Text und Kernergebnisse finden Sie anbei. Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.

 

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Dr. Judith Pöverlein
Dr. Judith Pöverlein - PR Manager
j.poeverlein@meetic-corp.com





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