Rollenwandel wird in der Schweiz zur Realität

München, 23. Mai 2013 – Papa kocht, putzt und bügelt; Mama bringt das Geld nach Hause und sagt auch sonst, wo es lang geht. Das könnte schon bald der Normalfall in schweizerischen Haushalten sein. Denn der Rollenwandel wird hierzulande zunehmend Realität: Drei Viertel der Schweizer sind davon überzeugt, dass sich hier tatsächlich etwas bewegt, wie jetzt eine umfassende Befragung von FriendScout24 unter rund 1.100 Singles zeigt. Dabei werden die Veränderungen überwiegend positiv eingeschätzt: 60 Prozent sind der Meinung, dass hierdurch das wechselseitige Verständnis von Mann und Frau wächst. Lediglich mit Blick auf das erste Kennenlernen sind die Befragten skeptisch. So glaubt jeder Zweite, dass die veränderten Verhaltensmuster die Partnersuche komplizierter machen.

Vor allem bei Frauen kommt es gut an, dass sie nicht mehr allein für Kind und Küche zuständig sind: 83 Prozent begrüssen die sich verändernden Rollenmuster, aber nur 68 Prozent der eidgenössischen Männer. Dass Männer bei der positiven Bewertung ein wenig zurückhaltend reagieren, könnte daran liegen, dass sie stärker von ihr betroffen sind – das glauben zumindest die Befragten. So ist jeder Dritte davon überzeugt, dass Männer sich stärker umorientieren müssen, wenn es darum geht, Familie und Karriere gerecht zu werden. Kein Wunder, dass viele über die zunehmende Belastung klagen: Jeder vierte Befragte räumt ein, manchmal mit den vielfältigen Erwartungen überfordert zu sein.

Allgemeine Flirt-Verunsicherung

Vor allem das Thema Daten und Flirten verunsichert die Geschlechter. Sollen Männer sich als softe Wesen zu erkennen geben, die lieber kochen als heimwerken? Sollen Frauen stumm an der Theke warten, bis ihr Mr. Right sie anspricht – oder vielmehr selbst die Initiative ergreifen? Dass hier keiner so recht weiss, woran er ist, zeigt sich in der FriendScout24-Studie ganz deutlich. So glaubt jeder zweite Schweizer, dass Männer heute immer weniger wüssten, wie sie sich beim Daten verhalten sollten. Das gilt vor allem für die jüngeren Semester: 62 Prozent der 18- bis 25-jährigen Männer sind sich unklar darüber, was heute beim Flirten von ihnen erwartet wird. In der Altersgruppe der Generation 50-Plus sieht man das gelassener: Nur 42 Prozent der Männer fühlen sich durch das neue männliche Selbstverständnis in ihren Flirtversuchen gehemmt.

Auch bei den Frauen bleibt in Sachen Partnersuche nichts so, wie es war. So gehen insgesamt 37 Prozent der Befragten davon aus, dass Single-Frauen zukünftig häufiger Männer ansprechen werden. Nicht jede Frau fühlt sich allerdings wohl in dieser Rolle: Rund jede Dritte ist der Meinung, dass das neue Flirtverhalten in erster Linie zu Unsicherheit führen werde. Vor allem junge Frauen sind davon überzeugt: 59 Prozent in der Gruppe der 18- bis 25-Jährigen glauben, dass immer mehr Frauen nicht wissen, ob sie bei der Partnersuche von sich aus aktiv werden oder lieber auf den ersten Schritt des Mannes warten sollen. Auch hier kommt die Gelassenheit mit dem Alter: Nur noch jede dritte Frau über 50 kann sich vorstellen, dass solche Fragen die Partnersuche belasten.

Hausmänner bei älteren Frauen nur mässig gefragt

Doch auch wenn der Partner einmal gefunden ist, sind nicht alle Unsicherheiten aus der Welt geräumt. Das Gegenteil ist der Fall: Während sich in früheren Zeiten gar nicht die Frage stellte, wer etwa die Rolle des Ernährers übernimmt, wird dies jetzt ganz neu bewertet. Hierbei fällt auf, dass Frauen zum Teil deutlich konservativer eingestellt sind als Männer. So wäre es nur für jede dritte Frau in Ordnung, in einer Beziehung zu leben, in der sie das Geld verdient und der Mann sich um den Haushalt kümmert. Dabei trauen sich Männer die Rolle des Hausmanns durchaus zu: 47 Prozent der schweizerischen Single-Männer könnten sich auch zwischen Wickeltisch und Waschmaschine verwirklichen.

Allerdings nimmt die Bereitschaft der Frauen, einen Hausmann zu akzeptieren, mit den Lebensjahren ab. Während sich noch 35 Prozent der Frauen unter 35 Jahren eine Beziehung mit einem Hausmann vorstellen können, sind dazu nur noch 29 Prozent der über 50- Jährigen bereit. Der Wuppertaler Sozialpsychologe und FriendScout24-Berater Prof. Dr. Manfred Hassebrauck sieht deshalb gerade reifere und beruflich aktive Frauen in einer schwierigen Lage: „Beruflich erfolgreiche Frauen in dieser Altersgruppe möchten einem Mann auf Augenhöhe begegnen können – das macht es für sie so schwer, einen Partner zu finden. Verfügbare Männer in dieser Altersgruppe, die den hohen Ansprüchen älterer Frauen genügen, sind rar gesät – denn entweder sind diese Männer schon gebunden oder sie suchen eine jüngere Partnerin.“

Über FriendScout24

FriendScout24 ist mit rund 1 Million aktiven Mitgliedern pro Monat Partnerportal Nr. 1 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als erster und einziger Anbieter bedient FriendScout24 alle ernsthaften Beziehungsbedürfnisse – sei es das Finden des Lebenspartners, Flirten oder dem Wunsch nach einer erotischen Beziehung. FriendScout24 hat sich nachhaltig als vertrauensvolle Marke im Online-Dating-Markt etabliert, verbunden mit der konsequenten Verpflichtung zur Integrität, Seriosität und Sicherheit. Gegründet im Jahr 2000, ist das Unternehmen Teil der Scout24-Gruppe, die zur Deutschen Telekom gehört. In der Schweiz startete FriendScout24 im Jahr 2004 mit www.friendscout24.ch.

Ansprechpartner:

Eva-Maria Mueller
Leitung PR

Fon +49-(0)89 444 56 – 2740
Fax +49-(0)89 444 56 – 2701
eva-maria.mueller@friendscout24.de

Marion Modes
PR Manager

Fon +49-(0)89 444 56 – 2960
Fax +49-(0)89 444 56 – 2701
marion.modes@friendscout24.de

LoveScout24

Share

Kontakt

Dr. Judith Pöverlein
Dr. Judith Pöverlein - PR Manager
j.poeverlein@meetic-corp.com





Bitte lasse dieses Feld leer.


erlaubte Dateitypen: jpg, png, pdf - nicht größer als 5MB


x Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website erklären Sie Ihr Einverständnis mit der Nutzung von Cookies für die Erstellung von Traffic-Statistiken und das Angebot von Diensten und Werbung, die an Ihre Interessen angepasst sind. Mehr erfahren